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So lagern Sie Plastisolfarbe richtig (Verschwendung und Austrocknen vermeiden)
Inhaltsverzeichnis
Seien wir ehrlich: Die richtige Pflege Ihrer Druckmaterialien ist genauso wichtig wie die Aufbewahrung von Bargeld. Damit Ihre Tinte lange verwendbar bleibt, müssen Sie im Grunde nur drei Dinge beachten: die Temperatur, das Licht und den dichten Verschluss des Behälters. Unsere Erfahrung bei Shaliteink hat gezeigt, dass eine Raumtemperatur zwischen 18 °C und 27 °C optimal ist. Wird es deutlich wärmer, dickt die Tinte ein und ist praktisch unbrauchbar, bevor Sie sie überhaupt auf ein Sieb auftragen können.
Das Einhalten dieses Temperaturbereichs ist der beste Weg, um ein Gelieren zu vermeiden, das auftritt, wenn die Tinte im Farbbehälter zu „backen“ beginnt. Dadurch bleibt Ihre Tinte länger flüssig. Plastisol-Tinte Es sorgt für eine glatte Oberfläche und verhindert, dass Staub diese kleinen Unebenheiten auf Ihren Hemden verursacht, die wir als Tintenpickel bezeichnen. Die Einhaltung dieser einfachen Maßnahmen kann einem Betrieb helfen, den jährlichen Abfall um etwa 151 Tonnen zu reduzieren.
Bei Shaliteink, Wir verbringen viel Zeit damit, mit Druckern zu sprechen, die frustriert sind, weil sich ihre weiße Tinte hart wie ein Ziegelstein anfühlt oder die Farben blass wirken. Meistens liegt es gar nicht an der Tinte selbst. Oftmals stand der Farbeimer einfach drei Monate lang am falschen Platz im Regal.
Warum Ihre Aufbewahrungsgewohnheiten Sie Geld kosten
Wir alle haben das schon in einem geschäftigen Laden erlebt. Eine große Lieferung von PVC-freie Plastisolfarbe Wenn die Tinte ankommt, stellt jemand aus praktischen Gründen einen Eimer direkt neben den Trockner. Steht sie ein paar Tage an so einem warmen Ort, wird die Tinte dickflüssig und zäh. Das liegt daran, dass Plastisol im Grunde nur aus vielen Partikeln besteht, die in einem flüssigen Weichmacher schweben. Bei zu hohen Temperaturen saugen diese Partikel die Flüssigkeit auf.
Wenn die Tinte zu lange Temperaturen über 90 °F (ca. 32 °C) ausgesetzt ist, beginnt sie zu gelieren. Sobald dies geschieht, ist die chemische Veränderung dauerhaft und lässt sich durch ein Sieb nicht mehr in den ursprünglichen Zustand zurückversetzen.
Auch die Lichtexposition sollte bedacht werden. Wenn Sie Spezialbeleuchtung verwenden metallische Siebdruckfarbe, Dauerhaftes Licht kann die Pigmente mit der Zeit beeinträchtigen. Wir empfehlen, Ihre Farbreste in einer dunklen Ecke oder einem Schrank aufzubewahren.
Ein kleiner Tipp aus unserem Shop: Wenn Sie den Eimer den ganzen Tag in der Nähe einer Blitzeinheit auf einer Druckpresse verwendet haben, lassen Sie ihn eine Stunde lang bei Zimmertemperatur stehen, bevor Sie den Deckel wieder aufsetzen. Dieser kleine Schritt verhindert, dass sich Kondenswasser an der Deckelunterseite bildet – glauben Sie uns, das wollen Sie nicht. Feuchtigkeit ist ein echter Albtraum, da sie die Reaktion der Tinte beim späteren Drucken beeinträchtigen kann.
Richten Sie Ihren Speicherplatz richtig ein.
Wenn Sie einfach nur Eimer auf dem nackten Betonboden einer Lagerhalle stapeln, sollten Sie das vielleicht überdenken. Es ist meist an der Zeit, etwas zu ändern und Ordnung zu schaffen. Beton ist problematisch, weil er Feuchtigkeit aufnimmt und seine Temperatur je nach Jahreszeit stark schwankt. Es ist viel besser, alles in Regalen zu lagern, wo die Luft zirkulieren kann.
Ideal ist ein Raum mit guter Belüftung, damit sich in den Ecken keine Hitzestaus bilden, die die Farbe überhitzen, während es im Rest des Raumes angenehm ist. Bei den Werkzeugen verwenden wir ausschließlich Spachtel aus Kunststoff oder Metall. Holz erscheint zunächst in Ordnung, kann aber Feuchtigkeit speichern oder kleine Splitter in den Siebdruckmaterialien hinterlassen, die später zu Verstopfungen führen.

Das Problem mit verschmutzten Deckeln
Das sehen wir in fast jedem Geschäft, das wir besuchen. Ein Drucker greift sich etwas Plastisol-CMYK-Tinte, holt heraus, was sie braucht, und schlägt dann den Deckel wieder drauf, während der Rand noch mit nasser Tinte bedeckt ist.
Das ist ein großer Fehler, der zu viel Verschwendung führt. Wenn die Tinte am Rand antrocknet, schließt der Deckel nicht mehr luftdicht. Dadurch gelangen Staub und Flusen hinein. Schlimmer noch: Beim nächsten Öffnen des Eimers fallen kleine, eingetrocknete Tintenreste direkt in die frische Farbmischung. Beim Drucken mit einem feinen Sieb verstopfen diese Partikel das Sieb und verderben den ganzen Tag.
Wie wir mit dem Problem verschmutzter Felgen umgehen:
Nach jedem Gebrauch eines Eimers sollten Sie den Innen- und Außenrand gründlich mit einem sauberen Lappen abwischen. Das dauert nur zehn Sekunden, erspart Ihnen aber viel Ärger. Wir haben außerdem festgestellt, dass ein Gummihammer viel besser funktioniert als ein normaler Hammer. Damit lässt sich der Eimer gleichmäßig verschließen, ohne dass das Plastik versehentlich bricht. Ein weiterer Trick: Legen Sie etwas Frischhaltefolie über die Öffnung, bevor Sie den Deckel aufsetzen. Das sorgt für einen dichten Verschluss und verhindert, dass die Innenseite des Deckels verschmutzt wird.
Bestandsverwaltung mit der FIFO-Methode
Wir empfehlen stets die FIFO-Methode (First In, First Out). Auch wenn Plastisolfarbe nicht wie wasserbasierte Tinte austrocknet, können sich die Inhaltsstoffe mit der Zeit trennen. Beschriften Sie jeden Eimer am besten mit einem Permanentmarker am Tag der Lieferung. Stellen Sie dann sicher, dass die älteste Farbe vorne im Regal steht. So verwenden Sie immer zuerst Ihren ältesten Bestand und Ihre Siebdruckfarben bleiben frisch.
Lawson Screen & Digital weist darauf hin, dass Plastisol zwar lagerstabil ist, eine langfristige Trennung jedoch zu einem “falschen Körper” führen kann, bei dem die Farbe dick aussieht, sich aber unter dem Rakel anders verhält.

Umgang mit Tinte, die sich schlecht anfühlt
Bevor Sie annehmen, dass ein Eimer Tinte unbrauchbar ist, weil sie sich zu dickflüssig anfühlt, überprüfen Sie die Raumtemperatur. Bei Minusgraden kann Tinte in einem kalten Lagerhaus steinhart werden. Sollte das der Fall sein, ist das kein Grund zur Sorge – die Tinte ist lediglich kalt, aber nicht unbrauchbar.
Ist die Tinte kalt, bringen Sie sie für etwa 24 Stunden an einen wärmeren Ort. Danach müssen Sie sie kräftig mit einem Spatel verrühren. Da Plastisol durch Bewegung dünnflüssig wird, ist etwas Kraftaufwand nötig. Falls Sie einen Rührstab haben, können Sie Ihre Arme natürlich schonen und diesen verwenden.
Wenn die Tinte nach zehn Minuten Rühren immer noch wie klumpiger Hüttenkäse aussieht, ist das ein schlechtes Zeichen. Das bedeutet meist, dass die Tinte irgendwann zu heiß geworden ist und zu gerinnen begonnen hat. Dann lässt sie sich weder mit Verdünner noch durch weiteres Rühren retten. Die Tinte ist im Grunde genommen gekocht.
Warum man gebrauchte und neue Tinte nicht mischen sollte
Eine der schnellsten Methoden, einen 100-Dollar-Kanister Tinte zu ruinieren, ist, die Reste vom Sieb zurück in den ursprünglichen Eimer zu kratzen. Diese gebrauchte Tinte ist voller Flusen von Hemden, vielleicht etwas Palettenkleber und ganz sicher Staub aus der Werkstatt.
Wir empfehlen, diese Tintenreste in einem separaten Behälter aufzubewahren. Manche nennen ihn auch „Tintenreste-Eimer“. Sie können diese Tinte für Testdrucke oder zum Anmischen Ihres eigenen Werkstattschwarz verwenden. Ein sauberer Tintenvorrat ist der beste Weg, einen reibungslosen Produktionsablauf zu gewährleisten.
Häufig gestellte Fragen zur Tintenaufbewahrung
Frage 1: Kann ich meine Tinte im Kühlschrank aufbewahren?
Wir raten dringend davon ab. Kalte Temperaturen erschweren das Umrühren der Tinte und verlängern ihre Haltbarkeit nicht. Außerdem kann sich beim Herausnehmen Kondenswasser im Behälter bilden. Ein kühler Raum ist deutlich besser geeignet.
Frage 2: Wie lange ist das Zeug tatsächlich haltbar?
Bei dicht verschlossenen Behältern und gleichbleibender Temperatur sind unsere Produkte fünf bis sieben Jahre haltbar. Wir haben sogar Fälle gesehen, in denen Tinte verwendet wurde, die bereits zehn Jahre alt war. In diesem Fall muss man jedoch eventuell etwas Verdünner hinzufügen und die Tinte lange umrühren, um die ursprüngliche Konsistenz wiederherzustellen.
Q3: Warum befindet sich Öl auf meiner Tinte?
Das ist lediglich der Weichmacher, der sich vom Harz trennt. Das passiert, wenn Tinte einige Monate steht. Schütten Sie das Öl nicht weg. Rühren Sie es einfach wieder in die Mischung ein, bis sie wieder glatt ist.
Q4: Spielt die Luftfeuchtigkeit eine Rolle?
Luftfeuchtigkeit ist nicht so wichtig, zumindest nicht im Vergleich zur Hitze. Wenn es in Ihrer Werkstatt aber wie in einer Sauna ist, kann tatsächlich Feuchtigkeit in den Eimer gelangen. Das merkt man meist erst, wenn beim Aushärten des Drucks kleine Bläschen aufsteigen. Am besten ist es daher, alles relativ trocken zu halten.
Frage 5: Wie sieht es mit der Lagerung von Emulsionen aus?
Materialien wie lichtempfindliche Emulsionen sind viel empfindlicher als Tinte. Sie sollten in einem dunklen Schrank aufbewahrt werden, in dem die Temperaturen niemals unter den Gefrierpunkt sinken. Gefriert eine Emulsion einmal, ist sie in der Regel unbrauchbar.
Schlussgedanken
Die richtige Lagerung Ihrer Druckfarbe dient nicht nur der Organisation, sondern auch dem Schutz Ihres Geldes. Stellen Sie sich vor: Jedes Mal, wenn Sie einen halben Eimer Gelfarbe wegwerfen, verlieren Sie den Gewinn von etwa 20 T-Shirts. Das summiert sich schnell. Wenn Sie die Grundlagen beachten und Ihre Materialien pfleglich behandeln, sind sie sofort einsatzbereit, sobald Sie einen Auftrag haben.